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Sonntag, 20.09.2020
Umwelt-Team stellt Zwischenstand vor

Am 15.09.2020 stellte das Umwelt-Team vor Vertretern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates sowie der Klimaschutzmanagerin des Bistums, Simone Summerer, den aktuellen Stand ihrer bisherigen Arbeiten vor. Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg e.V. kam eigens sich ein Bild über die Lage vor Ort zu machen und mit ersten Ratschlägen den Prozess zu begleiten.
In einem kurzen Vortrag stellte das Umwelt-Team die wesentlichen Erkenntnisse dar: auch wenn an vielen Stellen ökologische Aspekte berücksichtigt werden und nachhaltiges Handeln immer mehr in den Fokus rückt, so ist mit rund 90-100 Tonnen jährlichen C02-Ausstoß der ökologische Fußabdruck der Pfarrei noch viel zu groß. Dabei werden die CO2-Emissionen des Pfarrzentums zu über 95% durch Strom und Gas verursacht. Erste Maßnahmen zur Reduktion bereitet das Umweltteam gerade vor und tritt in Diskussion mit den relevanten Gremien.
Eine kurze Beratung durch Ludwig Friedl sowie eine offene Diskussions- und Fragerunde rundeten den Abend ab. "Wir konnten den Vertretern der Pfarrei ein transparente Zusammenfassung unserer Analysen und Einblicke geben und so den großen Handlungsdruck unterstreichen", resümierte Anton Schels, Umweltbeauftragter der Pfarrei.
Mit Schritt 5 ist man nun etwa bei der Hälfte des Weges zur erstmaligen Zertifizierung angelangt, die nach Einschätzung der Ludwig Friedl "bei dieser Professionalität der Arbeit sicher zu schaffen ist" - ein Fazit, über das sich das gesamte Umwelt-Team sehr freute.

Zum aktuellen Stand des Umweltprozesses veröffentlichte Artikel:

https://www.bistum-regensburg.de/news/auf-dem-weg-zur-zertifizierung-des-oekologischen-managements-herz-marien-stellt-erste-ergebnisse-vor-7648/

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/klima-suendenboeckesind-identifiziert-21179-art1940998.html

 

Dienstag, 28.07.2020
EMAS-Team startet mit Schritt 5 der Zertifizierung

Rechtzeitig vor dem Sommer hat das EMAS-Team die Ergebnisse der Bestandsaufnahme analysiert und diskutiert. Dabei zeichnete sich ab, dass der ökologische Fußabdruck der Pfarrei insbesondere dann reduziert werden kann, wenn bei den Themenblöcken Energieverbrauch (Gas/Strom) und Gebäude effiziente Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Verbrauchs gefunden und realisiert werden können. Hierzu wird das EMAS-Team nach dem Sommer u.a. auch mit Experten der Energieagentur und der Diözese Kontakt aufnehmen, um zeitnah den Gremien der Pfarrei konkrete Vorschläge unterbreiten zu können.

 

Dienstag, 16.06.2020
EMAS-Team schließt Bestandsaufnahme ab

Corona hat auch das Umweltteam in Beschlag genommen und so hat sich die Bestandsaufnahme länger gezogen als ursprünglich geplant. Rechtzeitig vor dem Sommer war es aber dann soweit und in einem längeren Treffen wurden alle aufgenommenen Zahlen, Daten und Fakten nochmals kontrolliert und auf Vollständig- und Sinnhaftigkeit überprüft. Zur allgemeinen Erleichterung fanden sich keine "weißen Flecken" mehr und das umfangreiche Protokoll konnte abgeschlossen werden.
"Mit der Fülle an aufgenommenen Kennzahlen und Informationen haben wir nun eine verlässliche Grundlage, um faktenbasiert ein aus der Bestandsaufnahme ein Umweltprogramm für die Pfarrei ableiten zu können.", freute sich Anton Schels, der Umweltbeauftragte der Pfarrei. Noch vor dem Sommer ist geplant, mit Schritt 5 ("Bewertung") zu beginnen.

 

Mittwoch, 04.12.2019
Großer Zwischenbericht in der MZ

Gemäß unseren Umweltleitlinien ("Wir suchen aktiv die Kommunikation mit allen Beteiligten") haben wir die lokale Presse zu einem Pressetermin geladen, um über den aktuellen Stand unserer Arbeit zu berichten. Herausgekommen ist ein lesenswerter Artikel der Mittelbayerischen Zeitung, der einen guten Zwischenstand über unsere Bemühungen gibt.

Freitag, 04.10.2019
Bestandsaufnahme II

Nach der Sommerpause haben wir unsere Arbeit wieder aufnommen und die Bestandsaufnahme in den Gebäuden des Pfarrzentrums fortgesetzt. Bewaffnet mit Laptop und Fotoapparat begleitete uns unser Messner Konrad Pfeilschifter durch die verschiedenen Räume. So konnten wir alle restlichen Räume detailliert dokumentieren und die Begehung beenden.
"Um Schritt 4 unserer Agenda, die Bestandsaufnahme, abschließen zu können, bedarf es noch vieler Kleinarbeiten", so Umweltbeauftragter Scheels. "Die große Unterstützung der Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglich unserem Team ein sehr effizientes Arbeiten, so dass wir den Schritt hoffentlich bald abgeschlossen haben". Wir werden auf diesen Seiten berichten, wenn es soweit ist....

 

Mittwoch, 25.09.2019
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung verabschieden Umweltleitlinien

In ihren Sitzungen am 17.09.2019 bzw. 24.09.2019 haben Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung die Umweltleitlinien der Pfarrei verabschiedet. Der vom Umweltteam erarbeitete Vorschlag erfuhr dabei große Zustimmung. Damit ist der 3. von 10 Schritten im Rahmen der angestreben Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Der Umweltbeauftragte der Pfarrei, Anton Schels, zeigte sich sehr zufrieden: "Mit den Umweltleitlinien ist das Fundament für unsere weitere Arbeit im Umweltteam gelegt. Die Zustimmung der beiden Gremien gibt uns dafür zusätzlichen Rückenwind".
In den Umweltlteitlinien wird ein Rahmen skizziert, in dem sich hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder der Pfarrei in ihren Umweltbemühungen engagieren. Dahinter steckt das gemeinsame Ziel, den ökologischen Fußabdruck der Pfarrei kontinuierlich zu reduzieren.

Umweltleitlinien zum Download:

Freitag, 12.07.2019
Plogging im Wald

Engagierte Mitglieder der Pfarrei nahmen vergangenen Sonntag, 07.07.2019, die neuen Impulse aus KIRUM zum Anlass, den Prüfeninger Wald von Müll zu befreien ("Plogging"). Kleinmaschig wurde Meter für Meter, Zentimeter für Zentimeter abgegrast und alte Verpackungen, Bierflaschen, Zigarettenstumpen und vieles mehr gesammelt und umweltgerecht entsorgt. Kindern wie Erwachsenen war die Begeisterung sichtlich ins Gesicht geschrieben.
Organisator Matthias Töns zeigte sich zufrieden: "Eigentlich hätte ich viel mehr Müll erwartet. Die überschaubare Menge an gefundenem Abfall ist für mich ein gutes Zeichen für ein steigendes Umweltbewusstsein."
Nach getaner Arbeit stärkten sich die Umweltschützer im Prüfeninger Biergarten und schmiedeten bereits erste Pläne für ihren nächsten Einsatz.

Sonntag, 30.06.2019
Familienkreis 3 grillt - Bio-Würstl

Ein erstes kleines Zeichen hat der Familienkreis 3 beim sonntäglichen Frühschoppen gesetzt: statt der üblichen Bratwürste gab es Biobratwürste vom Beerhof. Viele Kirchgänger waren ganz angetan: "Da weiß man wenigstens, was auf der Semmel ist" wurde genauso gehört wie "Die sind nicht nur lecker, sondern auch ganz schön groß!" und "Da bekommt man was für's Geld!". Organisator Thomas Konetzny freuts: "Natürlich war der Familienkreis 3 gleich dabei, als es um eine Neu-Ausrichtung des Frühschoppens ging. Eine Gewinnmaximierung steht ja nicht im Vordergrund!". Ein erstes Leuchtturm-Projekt also, das künftig sicher Nachahmer finden wird....

Freitag, 28.06.2019
Schritt 4 Bestandsaufnahme

Bepackt mit Laptop, Photokamera, Raumplänen und -büchern starteten wir am Freitag Schritt 4 unseres kirchlichen Umweltmanamgents: die Bestandsaufnahme. Bei 30° Grad durchkämmten wir Kindergarten und Teile des Pfarrzentrums und dokumentierten Raum für Raum die Infrastruktur. Die große Erfahrung des Messners K. Pfeilschifter half oftmals, die Wirren der verschiedenen Installationen zu fassen. Umweltbeauftragter A. Schels legte besonders auf eine hohe Datenqualität wert: "Je genauer wir dokumentieren und je umfangreicher wir die Infrastruktur aufnehmen, desto leichter werden wir künftige Maßnahmen planen und umsetzen können."
Der 2. Teil der Bestandsaufnahme erfolgt in Kürze und komplettiert dann das Gesamtsamtbild.

 

Donnerstag, 20. 06. 2019

Unter der Überschrift "Aktiv die Schöpfung bewahren" erschien in der Mittelbayerischen Zeitung vom 15.06.2019 ein schöner Artikel zum kirchlichen Umweltmanagement in Herz Marien. Er fasst unsere Aktivitäten und Ziele, die wir uns vorgenommen haben, übersichtlich und prägnant zusammen. Und ein Bild von unserem Team gibt's hier auch ;) Hier geht's zum Originalartikel.

Freitag, 31. 05. 2019

Hier stellen wir euch ein Online-Formular bereit, über das ihr laufend jede neue Idee, jeden Vorschlag mit uns teilen könnt. Zu Beginn unserer Arbeit interessiert uns, an welchen Grundsätzen man sich eurer Meinung nach orientierten sollte. Und konkrete Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, sind mindestens genauso wertvoll.
Wir wollen das Kirchliche Umweltmanagement bei Herz Marien zu einer gemeinsamen Sache machen! Nur keine Zurückhaltung - wir freuen uns über jede Rückmeldung!
Zur Online-Umfrage geht's über die Schaltfläche oben auf der Seite direkt unter dem Logo oder hier.

Dienstag, 28. 05. 2019

Um rechtzeitig alle Gruppierungen in der Pfarrei enger mit einzubinden, veranstalteten wir einen eigenen Informationsabend - eine inhaltliche Vertiefung zur Auftaktveranstaltung am Sonntag. Unser Umweltbeauftragter Anton Schels stellte gemeinsam mit Birgit Rödl die Idee hinter der Einführung des Umweltmanagementsystems, sowie die 10 Schritte zur EMAS-Zertifizierung vor. Eine engagiert geführte Diskussion, die zuweilen auch Randbereiche streifte und so die Breite und Vielschichtigkeit des Themas unterstrich, rundete die gelungen Veranstaltung ab.

Sonntag, 26. 05. 2019

Bei einem feierlichen Familiengottesdienst konnte der Startschuß für das Umweltmanagement in Herz-Marien gegeben werden.
Bereits Anfang des Jahres hatten die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat dem Gesamtvorhaben zugestimmt. Anschließend planten wir im Umweltteam die Auftaktveranstaltung: Für den Gottesdienst konnten wir mit Horizont unsere Band für die musikalische Gestaltung gewinnen. Plakate mit den wichtigsten Infos und ein Umweltquiz wurden erstellt, vegetarische Verpflegung beim AK Geselliges beauftragt und die Pfadfinder mit der Erstellung verschiedener Upcycling Utensilien betraut. Der Arbeitskreis Mission - Entwicklung - Frieden, der schon seit Jahren den Umweltgedanken in die Gemeinde trägt, verkaufte fair gehandelte Waren, Thomas Kessel unterhielt mit Zithermusik.
Zahlreiche Kirchenbesucher genossen das Essen, informierten sich an den Plakaten und diskutieren mit uns über Sinn, Methodik aber auch Grenzen des Vorhabens.

Die Besucher konnten auf bereit gestellten Tafeln ihre Ideen und Vorschläge zu Umweltaktivitäten in der Pfarrei mitteilen, was auch gut genutzt wurde. Vielen Dank dafür! Hier die ersten Ideen: