Sanierung unseres Pfarrzentrums



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Hier wenden sich Stadtpfarrer, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat an alle Mitglieder und Freunde der Pfarrei Herz Marien,
ganz gleich ob Sie regelmäßig oder eher selten in unsere Kirche gehen. Sie alle gehören zu uns.
 
Eine Sanierung unseres Pfarrzentrums, das nun schon über 40 Jahre alt ist, ist unumgänglich.

Sicher ist ein derartiges Vorhaben nicht einfach, doch wir alle müssen das Ziel und die positiven Auswirkungen für alle Gemeindemit-
glieder im Auge haben.

Die Sanierung wird uns  - davon sind Stadtpfarrer, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat fest überzeugt - einen hohen Gewinn
bringen:

Wenn alles wieder baulich in Ordnung ist, wird unser Pfarrzentrum einladender sein als je zuvor.

Kosten für Heizung und Strom werden sinken.

Unser Pfarrzentrum wird noch mehr zu einer Heimat für Jung und Alt, zu einem Forum für alle.

Durch die Sanierung wird unsere Pfarrgemeinde ihren inneren Zusammenhalt stärken.

Insgesamt wird SEIN HAUS positiv ausstrahlen und unsere Gemeinde attraktiver machen: Wir werden eine lebendige Gemeinde
sein, die offen ist auch für die, die mit dem Glauben Probleme haben oder noch abseits stehen.

Wir werden neue Möglichkeiten bekommen, Gottesdienste, Andachten und Meditationen zu gestalten.
 

Im Juni 2005 war es dann endlich soweit.

Ein Teil des Pfarrzentrums erstrahlt in neuem Glanz und wurde anlässlich des Pfarrpatroziniums der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vieles hat sich grundlegend geändert.

Schon von außen bietet sich ein erfreuliches Bild. Frisch gestrichen und mit Vollwärmeschutz versehen, so präsentiert sich der
Sakristeibau dem Betrachter. Auch im Inneren des Gebäudes hat sich vieles getan. Im Mittelpunkt standen die Erneuerung der
elektrischen Anlagen und der Heizung. Die Heizung funktioniert nun mit Gas, statt mit Öl und ist technisch auf dem neuesten
Stand. Ein Glanzstück sind auch die elektrischen Anlagen. In jedem Raum brennen  nun Energiesparlampen bzw. energiesparende
Leuchtstoffröhren. Auch der Besuch der sanitären Anlagen ist nicht länger mit gemischten Gefühlen verbunden. Sie präsentieren
sich in neuem Gewand – die Leitungen liegen unter Putz, Fußboden und Kacheln sind pflegeleicht. Neu sind außerdem die
Decken. Es sind Streulochdecken, die der besseren Akkustik dienen. Bodenbeläge, Fenster und Türen wurden ausgetauscht. Alle
Gruppenräume verfügen über neues Mobiliar. Ein besonderes Schmuckstück ist die ehemalige Teestube geworden. Sie bekam eine
komplett neue Einrichtung. Eine voll ausgestattete Küche und Fernseher, Video und DVD-Player stehen dem Benutzer zur Verfügung.
Besonders ansprechend ist kleinste Gruppenraum – er dient für Meditation und Gebet.

Alle Räume werden nun nicht mehr lieblos mit A-, B- oder C-Raum bezeichnet, sondern bekamen neue Namen. Die Raumbezeich-
nungen auf Kelheimer – Auerkalksteintafeln finden sich vor jeder Türe. Die Zimmer haben nicht nur Namen von Heiligen, sondern auf
der Türplatte befindet sich auch ein Spruch, der dem Heiligen zugeordnet wird.

Albertus Magnus

Alles Wissen kommt von Gott

Martin

Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan

Emmeram

Wachet und betet

Franz von Assisi

Herr Gott, ich preise dich um der Mutter Erde willen

Cäcilia (Chorprraum)

Wer liebt, der singt

Hl. Michael

Verteidige uns im Kampfe

Magdalena

Ich habe den Herrn gesehen

Ein ganz wichtiges Anliegen ist es, dass die sanierten Räume pfleglich behandelt werden. Dazu wurden Regeln aufgestellt, zu deren
Einhaltung sich die Benutzer der Räume verpflichten müssen. Die Gruppenräume können auch angemietet werden. Selbstverständlich
herrscht im ganzen sanierten Gebäude striktes Rauchverbot.

Die Kosten dieses 1. Bauabschnittes belaufen sich auf 829 666,50 Euro. Davon sind 390 000 Euro durch Spenden und 400 000 Euro
durch die Bischöfliche Finanzkammer gedeckt. Zudem wurde eine Hypothek in Höhe von 100 000 Euro aufgenommen.

Doch es bleibt noch viel zu tun!!!!

Auch der Rest des Pfarrzentrums ist dringend sanierungsbedürftig.

Hier sind alle gefragt. Jeder kann beitragen. Es kommt nicht auf die Höhe der Spende an. Viele kleine Spenden ergeben auch eine
hohe Summe.

Lassen wir uns von dem gemeinsamen Ziel "Lebendige, herzliche Gemeinde werden" tragen und in einer geschlossenen Kraftan-
strengung von Jung und Alt sowie Arm und Reich unser Sanierungsanliegen meistern, so dass wir damit Kirche im positiven Sinn
erleben:

Gemeinsames Beten, Feiern der Eucharistie und stille Meditation in der Gegenwart Gottes werden uns schützen vor den Irrungen und Wirrungen der Zeit.

Der gemeinsame Glaube wird uns in einer Zeit, in der viele nicht mehr ein noch aus wissen, Halt und Orientierung geben.

Die Begegnung mit den Pfarrangehörigen im attraktiven, ästhetisch schön gestalteten Pfarrzentrum wird uns schützen vor Einsamkeit, die heute so mächtig um sich greift.

Nur in der Kirche kann ein gemeinsamer, fester Glaube an Jesus Christus, den Heiland der Welt, erlebt werden; ein solcher Glaube kann wieder ins Heil bringen, kann zusammenfügen, was zertrümmert ist.

Die Sanierung des Kirchengebäudes macht deutlich, dass wir fähig sind, uns auch innerlich zu erneuern und dem "Ohne mich" -Trend erfolgreich Widerstand zu leisten.

Unsere Antwort auf die Zerrissenheit unserer Zeit: Wir sind nicht schwach! Christus macht uns stark, da er uns zur Einheit zusammenführt und mit Gott verbindet.

Franz von Assisi sagt: "Gott ist die Freude. Darum hat er die Sonne vor sein Haus gestellt." 

Wir hoffen, dass ein Abglanz des göttlichen Hauses auch auf unser Pfarrzentrum fällt und wir dort Freude, Gott erleben dürfen: das
Pfarrzentrum als Vorahnung unserer ewigen Heimat in Gott.  

Ihr Stadtpfarrer

Ihre Kirchenverwaltung

Ihr Pfarrgemeinderat


Ansprechpartner

Stadtpfarrer
Heinrich Börner
Telefon: 0941   22772
Fax:       0941 299957
e-mail: herz-marien.regensburg@kirche-bayern.de