Sanierung unseres Pfarrzentrums

 

 

                                                                                                      zur Großansicht bitte hier klicken

 

 

Das Pfarrzentrum Herz Marien, im Jahr 1963 erbaut, zeigte schon bald bauliche Schwächen. Bereits 1997 musste der Turm saniert werden, da

die Eisenarmierungen im Stahlbeton lediglich wenige Millimeter von Beton umgeben waren und daher aufgrund der Einwirkung des sauren Regens

rosteten, was zu Abplatzungen von Betonteilen führte, also die Statik des Turms gefährdete (Kosten: 315 978 €). Dieses Grundproblem zeigt sich an

allen Betonteilen des Pfarrzentrums, so dass nach und nach alle Gebäudeteile – besonders hinsichtlich der Schäden am Beton – zu sanieren waren

und sind.

 

Sakristeibau mit den Gruppenräumen

In den Jahren 2004 und 2005 wurde der Sakristeibau saniert (Kosten: 677 650 €). Involviert waren die Gruppenräume und der Chorprobenraum im

ersten Stock, die Toiletten für die Kirchenbesucher im Erdgeschoss sowie im Keller der Technikanschluss und die Heizungsanlage für das gesamte

Zentrum, zusätzlich die sog. Teestube (jetzt Raum Maria Magdalena).

Der Bauteil wurde mit Vollwärmeschutz versehen, die elektrischen Anlagen erneuert, die Heizung auf den neuesten Stand gebracht (Gasbrennwerttechnik),

die Beleuchtung auf Energiesparlampen umgestellt, die Räume mit einer neuen, einladenden Möblierung versehen, die mit Schadstoffen belasteten

Holzdecken durch abgehängte Gipskarton-Streulochdecken ersetzt und damit die Akustik spürbar verbessert, außerdem die sanitären Anlagen neu

gestaltet. Die defekten Stellen der Betonteile wurden saniert und dann mit vorgehängten Faserzementplatten gegen die Einwirkung der Witterung geschützt.

 

Dach des Pfarrzentrums

Bereits in den ersten Jahren nach der Erbauung des Pfarrzentrums zeigten sich beim Kirchendach die ersten Undichtigkeiten, welche sich in den folgenden

Jahren immer mehr ausbreiteten. Der östliche Teil des Kirchendachs (über dem Altar) war davon besonders stark betroffen, so dass dieser bereits im Rahmen

der Turmsanierung im Jahr 1997 erneuert wurde. Erst bis zum Jahr 2015 konnten ausreichend Mittel für die Sanierung des westlichen Teils des Kirchendachs

und für das des Pfarrhauses erwirtschaftet werden (Kosten: 816 563 €). Die Dacheindeckung wurde mit verstärktem Kupferblech erneuert und dabei der

Dachaufbau mit einer zusätzlichen Dämmlage ausgestattet. Zudem wurden Fallrohre mit größerem Querschnitt gewählt, um gegen Starkregenereignisse

besser gewappnet zu sein. Obwohl für den Kirchenbesucher bei schönem Wetter kaum wahrnehmbar, war mit der Dachsanierung ein besonders gravierendes

Problem gelöst worden, da von nun an das Aufstellen von Eimern bei Regengüssen nicht mehr notwendig war und ist.

 

Außensanierung und Neugestaltung der Außenanlagen

Durch die großzügige Unterstützung durch das Bischöfliche Baureferat, die Bischöfliche Finanzkammer und den Diözesansteuerausschuss sowohl bei der

Dachsanierung als auch bei dem anschließend gestellten Antrag auf „Außenrenovierung des Pfarrzentrums und Sanierung der Außenanlagen“

(geschätzte Kosten: 2,2 Mio. €) gelang es, bereits im Jahr 2018 die Thematik Außensanierung anzugehen. Gründe hierfür waren die verstärkten Abplatzungen,

Risse und Korrosionsschäden an den Betonbauteilen der Außenwände, sowie die durch Baumwurzeln verursachten Verwerfungen der Betonplatten im

Außenbereich, Gefahren für die Sicherheit also in zweierlei Hinsicht.

 

Die Außensanierung erfolgt nun in mehreren Abschnitten:

Zunächst wurde im Juli 2018 mit der Betonsanierung des Pfarrhauses begonnen, gleichzeitig die alten, nicht mehr schließbaren Fenster sowie die defekten

Außentüren des Pfarrhauses ausgetauscht sowie ein Wärmeverbundsystem angebracht. Wie bereits im Sakristeibau geschehen, werden die defekten Stellen

der Betonteile saniert und dann mit vorgehängten Faserzementplatten gegen die Einwirkung der Witterung geschützt.

Außerdem wird im ersten Schritt der Innenhof vor dem Pfarrbüro neu und barrierefrei gestaltet. Diese Maßnahmen sollen, sofern die Witterung mitspielt, bis

Ende 2018 abgeschlossen werden, so dass dann das Pfarrhaus umfassend saniert sein wird.

Im zweiten Abschnitt werden der westliche Teil der Außenwände der Pfarrkirche und die davor liegenden Außenanlagen in Angriff genommen. In einem dritten

Abschnitt sollen die Außenwände der Nordseite der Pfarrkirche und der unmittelbar davor liegende Außenbereich sowie das Buntglasfenster des Nordschiffs

saniert werden. Im Anschluss ist die Betonsanierung an der Südseite der Pfarrkirche geplant.

Voraussichtlich werden diese Abschnitte erst im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

 

Weitere Planung

Nach Abschluss der genannten Maßnahmen stehen als nächste Aufgaben der Ersatzbau für den alten Kindergarten und die Innensanierung der Pfarrkirche an.

In welcher Reihenfolge vorgegangen werden wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden, da an den Ersatzbau für den alten Kindergarten erst gedacht werden kann,

wenn die derzeitigen Mieter bereit sein werden, die alten Wohnungen über dem alten Kindergarten zu verlassen.

 

Dank

Auf unserer Pfarrfahne steht als Vision: „Herz Marien – ein Herz und eine Seele“.

All die obig geschilderten Maßnahmen haben zum Ziel, ein Fundament für die Realisierung dieser Vision zu legen.

Franz von Assisi sagt:

"Gott ist die Freude. Darum hat er die Sonne vor sein Haus gestellt."

Wir hoffen, dass ein Abglanz des göttlichen Hauses auch auf unser Pfarrzentrum fällt und wir dort Freude, Gott erleben dürfen: das Pfarrzentrum als Vorahnung

unserer ewigen Heimat in Gott.

 

Dass wir bei der Grundlegung des Fundaments für eine lebendige, herzliche Pfarrgemeinde schon eine ganze Reihe von Schritten gehen konnten, verdanken

wir vielen Menschen: den großherzigen Spendern aus der Pfarrei, den Sponsoren, dem Förderverein der Pfarrei Herz Marien, vor allem aber dem Bischöflichen

Baureferat, der Bischöflichen Finanzkammer und dem Diözesansteuerausschuss. Allen sei ein schlichtes, aber aus tiefstem Herzen (aller Kirchenverwaltungsmitglieder)

kommendes Vergelt´s Gott“ gesagt.

 

Stand: Oktober 2018

 

 

Ihr Stadtpfarrer

Ihre Kirchenverwaltung

 

Stadtpfarrer
Heinrich Börner
Telefon: 0941   22772
Fax:       0941 299957
e-mail: herz-marien.regensburg@kirche-bayern.de