Das Pfarrgebiet

Der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufstrebende Stadtwesten von Regensburg wurde mehr und mehr zu einem bevorzugten Wohn- und Erholungsgebiet und für viele Gläubige auch eine neue Heimat. Die Gläubigen dieses Gebiets wurden zunächst unter dem BGR Josef Lanzinger von der Pfarrei Herz Jesu aus religiös betreut und versorgt. Die rasche Entwicklung war für die Diözese Regensburg unter Bischof Rudolf Graber Anlass, eine eigene Kirchenstiftung für den Stadtwesten zu gründen.
Die neue Pfarrei wurde der Mutter Gottes gewidmet und auf den Namen "Herz Marien" geweiht.
Die Grundsteinlegung für das Pfarrzentrum erfolgte am 12. August 1962, das Richtfest am 22. Mai 1963. Bischof Rudolf nahm die feierliche Einweihung am 03. November 1963 vor. Kurz danach, am 01. Januar 1964, erfolgte die Erhebung zur eigenständigen Pfarrei.
Seitdem wird das Patronatsfest, das Herz-Marien-Fest, in unserer Pfarrei jeden 3. Samstag nach Pfingsten gefeiert.

Zur Pfarrkirche

Unsere Kirche wurde vom Architekten Prof. Helmut Wernhard, Regensburg, geplant. Sie wurde weitgehend aus Beton gebaut, verfügt über ein großes Westschiff, ein kleineres Nord- und ein kleines Südschiff und umfasst 780 Sitzplätze.
Die Marienstatue ist eine Kopie der "Madonna von Seeon" (eines unbekannten Meisters um 1430). Das Original steht im Bayerischen Nationalmuseum in München.
Der Altar ist aus Auerkalkstein gefertigt, der freistehende Tabernakel aus feuervergoldetem Eisenblech mit blauem Emaillezellenschmelz.
Das hervorstechende Kirchenfenster im Nordschiff wurde 1996 durch den Künstler Graham Jones aus London neu gestaltet und stellt das "Himmlische Jerusalem" dar.
Der Kirchturm steht frei und ist lediglich durch ein Vordach mit der Kirche verbunden. Die Höhe des Turms einschließlich der Kreuzspitze beträgt 36,15 m. Der Turm wurde bereits 1998 saniert.
Im Kirchturm sind vier Bronzeglocken aufgehängt mit folgenden Namen, Gewichten und Aufschriften:

Marien 

(2.100 kg):

"Hochpreise meine Seele..."

St. Wolfgang

(1.250 kg):

"Meinen Frieden gebe ich Euch."

St. Emmeram

   (950 kg):

"Wachet und betet."

St. Michael

   (650 kg):

"Verteidige uns im Kampfe.

Die Orgel (Baujahr 1967 und 1973) hat einen Kegelladen mit elektr.Traktur,26 Register ( 2 Manuale u.Pedal )

Zur Filialkirche St. Fidelis

Die Pfarrei Herz Marien übernahm 1992 die Kapuzinerkirche St. Fidelis, da die Kapuziner aus personellen Gründen Kloster und Kirche aufgeben mussten. Das ehemalige Seminargebäude der Kapuziner gehört nun der Stadt Regensburg und wird als Nebengebäude des Goethegymnasiums genutzt. Das Studentenwohnheim wird von der Pfarrei Herz Marien verwaltet.

Vereine, Verbände, Gruppen

seit 1959

Kindergarten St. Michael

seit 1963

Kirchenchor Herz Marien

gegründet 1971

Kath. Frauenbund-ZV

gegründet 1975

Kath. Frauenbund Herz Marien

gegründet 1977

MMC Herz Marien

gegründet 1980

Kolpingsfamilie Herz Marien

seit 1983

Ambulante Kranken- und Altenpflege 

seit 1996

Jugendchor Horizont

gegründet 2001

Förderverein Herz Marien

seit 2003

Gospelchor

seit 2009

Romero, ehm. Ministrantengruppenleiter

seit 2016

Thomas Morus, ehm. Ministrantengruppenleiter